VOLKSKRANKHEIT
KARIES?
Tatsächlich: 99% der Erwachsenen sind von Karies betroffen. Der Anteil der Menschen mit vollkommen
kariesfreien Zähnen ist mit 1% verschwindend gering. Sie sehen also: Es ist völlig normal, wenn Ihre
Zähne hier und da mal ein Loch aufweisen. Keine Sorge – das bekommen wir schon wieder hin.
Zum Glück lässt sich Zahnkaries leicht therapieren. Je nach Stadium der Erkrankung sind unterschiedliche
Methoden der Behandlung nötig.
Behandlung bei kleinem Defekt
Sollte es sich um einen kleinen Defekt handeln, ist eine kurze Sitzung völlig ausreichend.
Auf Wunsch führen wir die Behandlung mit einer Betäubung durch.
Wir verwenden zwei Arten von Füllungsmaterial:
- Dentalkunststoff
Hierbei übernimmt die gesetzliche Krankenkasse in der Regel die Kosten. - Keramisch verstärktes Füllungsmaterial
Dieses enthält mindestens 85% keramische Füllkörper und ist aufgrund dessen auch stabiler und körperverträglicher. Wegen der aufwendigen Verarbeitungstechnik fallen hier für den Patienten verhältnismäßig geringe Zusatzkosten an.
Die Füllungstherapie kann in einigen Fällen auch als Reparatur einer vorhandenen, leicht beschädigten
Füllung durchgeführt werden.
Behandlung bei großem Defekt
Handelt es sich um einen großen Defekt, dauert die Sitzung etwas länger. Womöglich muss man über eine dauerhafte Stabilisierung des Zahnes nachdenken. Diese kann im günstigsten Fall mit den oben genannten Werkstoffen erreicht werden.
Sollte der Zahn aber bereits massiv geschädigt sein, wird dieser meist durch eine festsitzende Krone oder Teilkrone (komplette oder teilweise Ummantelung durch Metall und/oder Keramik) in Zahnform stabilisiert.
Behandlung bei Defekt mit Symptomen
Sollte es sich um einen Defekt mit Symptomen wie Kalt-, Heiss- und/oder Aufbissempfindlichkeit und eventuelles Pochen im Kiefer mit Druckschmerz handeln, muss die Notwendigkeit einer Wurzelbehandlung in Erwägung gezogen werden. Hier erfolgt die Füllungstherapie zum Zwecke des Zahnaufbaus vor der Wurzelbehandlung.