LÜCKENLOS LACHEN

Für gewöhnlich besitzt der erwachsene Mensch insgesamt 32 Zähne. Sollte ein Zahn fehlen (oder gar mehrere), so kann dies das Leben tatsächlich negativ beeinträchtigen – psychisch und funktional. Neben dem empfundenen Schönheitsmakel kann das Kauen von Speisen nicht länger zum Genuss werden. Auch für dieses Problem gibt es hervorragende Verfahren, damit Sie wieder normal zubeißen und bedenkenlos lächeln können.

Man unterscheidet zwischen festsitzendem und herausnehmbarem Zahnersatz. Bei der Variantenauswahl gilt es, verschiedene Faktoren zu beachten.


Festsitzender Zahnersatz

Ein Zahn mit großem Defekt wird mit einer Krone stabilisiert. Lücken von einem bis maximal drei Zähnen versorgt man mit einer Brücke. Anstatt dieser können auch Implantate im Kiefer eingebracht werden. Hierbei müssen keine Nachbarzähne (wie bei der Brücke) beschliffen werden. Dies wird individuell und situationsabhängig nach eingehender Beratung entschieden.


Herausnehmbarer Zahnersatz

Fehlen in einem Kiefer mehr als vier Zähne, so kann schon ein herausnehmbarer Zahnersatz in Form einer Metall- oder Metall-Verblendprothese (= Teleskopprothese) nötig sein, wenn beispielsweise auf einer oder beiden Seiten die hintersten Zähne fehlen. Diese beiden Prothesenarten unterscheiden sich vor allem in der (Un-) Sichtbarkeit der Metallbestandteile. Grundsätzlich besteht auch hier die Möglichkeit, einen festsitzenden Zahnersatz (auf Implantaten) herzustellen.

Wenn ein oder mehrere Zähne gezogen wurden, benötigt der Kiefer zunächst mindestens vier Monate Abheilzeit. Je nachdem, ob sich die entstandenen Lücken im sichtbaren oder nicht sichtbaren Bereich befinden, kann eine einfache Übergangsprothese (= Interimsprothese) in dieser Zeit ästhetisch und funktionell sehr gute Dienste leisten, bevor ein definitiver Zahnersatz eingesetzt wird.

Bei totalem Zahnverlust kommen schließlich Vollprothesen zum Einsatz. Sie bestehen aus Dentalkunststoff, der bei Bedarf durch Einarbeitung von Metallplatten oder -netzen verstärkt wird.

Eine Kombination mit Implantaten wird dann sinnvoll und führt zu einer deutlichen Steigerung der Lebensqualität, wenn die Haftung der Prothese mit herkömmlichen Methoden aufgrund der ungünstigen Kieferverhältnisse (Anatomie) nicht mehr gewährleistet werden kann.

Gut zu wissen: Abformungen zur Herstellung des Zahnersatzes können auf Wunsch digital, das heißt ohne lästige Abformmassen durchgeführt werden.

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